Bald gehts los!

Der Kurs ist bestellt, gestern nun auch mein kleines Auto – nächste Woche gehts los nach Irland!

Erst ein paar Tage Sightseeing, dann Englisch-Kurs in Dublin. Es folgen dann noch ein paar Tage Rundreise. Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt, ich viele schöne Erlebnisse haben werde und auch ein paar schöne Fotos einfangen kann.

Einen Bericht von meiner Reise gibt es dann hier fortlaufend. Viel Spaß dann beim “Mitreisen”.

Erste Station: Bärlin

Dienstag, 15. Juli 2014

Nach den letzten Vorbereitungen und dem Packen fuhr ich heute nun nach Berlin. Allen Unkenrufen zum Trotz kam ich super mitten durch die Hauptstadt. Die Fanmeile scheint komplett aufgelöst zu sein.
Mein Hotel Bärlin ist zehn Minuten von Tegel entfernt. Die Bedeutung des Komforts eines kurzen morgigen Weges kann ich erst jetzt so richtig einschätzen. Ich bin seeehr nah am Flughafen! Die ankommenden Flieger fliegen nur gefühlte 10 Meter über mir. Es ist faszinierend, aber auch beklemmend zugleich.
PD_2_File_002Ich sitze derweil in einer lauen Sommernacht beim Italiener vorm Hotel bei einem Apo-Spritz und beobachte die Flieger 😉
Es beginnt eine meiner längsten Urlaubsreisen außer Südafrika und ich freu mich drauf. 😉

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Auf dem Weg…

Mittwoch, 16. Juli 2014

Der ganze Zeitplan hat heute Morgen gut geklappt. Allerdings hatte ich eine kurze Nacht. Irgendwie hatte ich mich immer um den Englisch-Test der Schule gedrückt und nun kam nochmal die dringende Bitte. Und so etwas hab ich dann abends um 11 gelesen! Habe dann eineinhalb Stunden gebraucht für zehn – zehn!!!!! – Themengebiete!  – Ich wusste, warum ich mich gedrückt hatte… Ich war mittlerweile so müde! Und wusste, dass ich morgens spätestens halb 6 rausmusste. Eine ordentliche Einstufung ist zwar löblich, aber dass dazu 100 Fragen oder sogar noch mehr nötig sind? Manches hab ich nicht mal verstanden und hab auch keine wirkliche Übersetzung gefunden. Hab am Ende oft nur noch geraten oder eben einfach das Kreuz irgendwo gemacht…
Nach Ewigkeiten bin ich nun heute erstmals wieder mit germanwings geflogen. Die haben aber echt an ihrem Service gearbeitet! Immerhin hatte ich schon mal 23 kg Gepäck. Aber neuerdings ist die Airline in den Hauptabfertigungsbereich in Tegel gezogen und es gibt „Kraken“ zum Flieger. Nicht mehr Busfahren oder Laufen! Und dann: für jeden ein Gratis-Getränk. Auch die Snacks bekommen die Berechtigten ohne Nachweis mit Voucher. Man hat eine Liste. Und man war oberpünktlich!
In Köln nun längerer Aufenthalt. Es geht erst kurz vor 1 weiter. auf dem Flughafen faszinierten mich diese großen Werbeaufsteller mit 4711.

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Das Warten war ewig. Ich nutzte die Zeit unter anderem auch für meine Reiseplanung.

Das Gate füllte sich zunehmend und nebenan setzte sich ein älteres Ehepaar. Es sollte für mich ein Volltreffer werden. Beide haben ein Haus in der Nähe von Limerick, fahren seit vielen Jahren nach Irland und kennen sich aus. Sie gaben mir tolle Tipps für meine Reiseroute und ich habe nun die Planung im Griff 😉

Auch beruhigten sie mich, dass es überall B&B gibt und ich keine Bedenken bzgl. Übernachtungen haben brauche.

Das Boarding ging dann fix.

Den Flug habe ich fast „verschlafen“. Auf dem Weg zur Gepäckausgabe sah ich, wie die Taschen schon antransportiert wurden. Ich war noch nicht richtig am Band, da sah ich schon meinen Koffer. Schneller gehts nun wirklich nicht!

Die Autoübernahme zog sich dafür dann aber hin. Zunächst musste ich auf das Shuttle zum Parkplatz über 20 Minuten warten, dann eine ewige Schlange. Der Agent wollte mir natürlich noch einen Haufen teure Versicherungen aufschwatzen. Aber glücklicherweise hatte ich bei der Buchung das Ganze noch schriftlich bekommen und sogar in Englisch. Damit war glücklicherweise jegliche Diskussion beendet.

Ich bereitete alles im Auto vor, schloss mein Navi an und ging mit etwas Herzklopfen an die ersten Meter. Das größte Problem war eigentlich das Schalten. Rechts greift man ja ins Leere, oder eher in die Tür 😉

Linkshändig blinken und dann auch  noch Schalten war im ersten Moment fast undenkbar. Anfahren ging ja noch, aber dann auf Linksfahren achten, den ganzen Verkehr beobachten, das neue Auto mit einem ungewohnten Blick in die Spiegel – und dann auch noch schalten? Es brauchte ein paar Kilometer, bis das alles rund lief 😉

Ansonsten ist das Linksfahren total logisch. Man sitzt ja auch auf der anderen Seite, dadurch ist es gar kein Problem. Und vor dem Abbiegen oder Kreiselfahren denkt man sowieso dann noch konzentrierter.

Dennoch hab ich mir gleich zu Beginn einen Clou geleistet. In Irland nimmt man gewöhnlicherweise die GPS-Daten fürs Navi. Ich wollte ja zum Russborough-House und ich hatte die konkreten Koordinaten. In meinem Navi fand ich auch alles dafür und legte los. Dabei wurde ich belehrt, dass die Strecke mautpflichtig sei – das wusste ich ja – und über eine Fähre geht. Wie bitte? So´n Quatsch, dachte ich – wo führt mich das denn lang? War aber für mich so bei der Erklärung, dass sich das Navi erst noch nach Irland einbuchen muss und nicht von zu Hause aus fährt. Das gabs ja schon öfter mal…

Die Mautstrecke kam, ich fuhr Richtung Hafen, durch einen langen Tunnel und musste am Ende 3,00 Euro löhnen. Es passte da noch für mich.

Das Bezahlen war übrigens lustig. Ich fuhr wahllos an einen Schalter, der war natürlich rechts von mir und nicht wie gewohnt links! Aber es war so ein großer Trichter, in den man das Geld einwerfen sollte. Das wurde automatisch gezählt und die Schranke ging auf. Ich war natürlich etwas vorsichtiger und hab genau jede Münze vorsichtig reinplumpsen lassen. Musste ja eh aussteigen, weil ich so weit weg stand – war ja wie gewohnt nach links gefahren.

Nach einigen Kilometern wurde ich dann doch stutzig, weil es immer noch Richtung Fähre ging, ich fuhr links ran und prüfte. Da hatte ich doch tatsächlich die falschen Koordinaten eingegeben! Nord stimmte, aber es waren die Ost-Daten automatisch voreingestellt. Ich sollte aber West-Daten eingeben! Jetzt war alles klar! Ich amüsierte mich schon ein bissel über mich, das sollte mir auch nicht noch einmal passieren!

Also zurück und wieder durch den Tunnel. Ich fuhr dann an den Bedienschalter, weil ich keine Münzen mehr hatte. Der Herr verlangte doch glatt 10 Euro von mir und erklärte dabei fast entschuldigend, dass ich exakt 7 Minuten zu spät komme, da von 4 pm bis 6 am „Pick-up-time“ ist und da die Maut hochgeht. Die knöpfen echt den armen Autofahrern in der Rush-Hour richtig fette Kohle ab. Na gut. Ich muss es unter Lehrgeld abbuchen. Ich hatte nun runde 40 km umsonst geschrubbt und dazu 13 Euro Maut! Dafür eben gut geübt!

Der Weg zum Russborough House war dann sehr schön, außer dem Stück Autobahn. Die war total zugestaut und ich kam nur langsam vorwärts.

 

 

Russborough House

Ich habe trotz Empfehlung die Wicklow-Mountains ausgelassen – die kann ich auch noch in der Dubliner Zeit anschauen – und bin wie geplant zum Russborough House gefahren. Dieses Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert hat mit 210 Metern die längste Fassade Irlands.

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Das Haus war bis vor ein paar Jahren privat von einem Kunstsammler bewohnt. Heute ist es Galerie und Heimstatt für viele Künstler, die dort ihre Werkstätten haben – Kerzenmacher, Holzschnitzer oder auch andere Richtungen. So gibt es im Park zum Beispiel eine Ausstellung mit wunderschönen und ästhetischen Plastiken.

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Das Haus, der Park und die ganze Umgebung haben mich sehr beeindruckt.

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Weiter fuhr ich dann auf einer wunderschönen Strecke und kam erstmals mit Irlands typischen Straßen in Berührung. Sie sind oft sehr eng und wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen muss man richtig gut aufpassen – oder eben weitsichtig fahren und zeitig anhalten. 😉
Die allgemein zugelassene Geschwindigkeit ist meist 100 – aber ich habe mich oft gefragt, wie man das wohl hinkriegen soll? Trotzdem ich sicher besonders vorsichtig fahre waren oft 60 schon fast zu schnell für einige Kurven. Witzig ist auch, dass an manchen Stellen ein 100-Schild steht und ein paar Meter danach der Hinweis, langsamer zu fahren, da es bergig runter oder hoch oder kurvig oder enger wird – ohne eine Geschwindigkeit vorzugeben! Es ist auch etwas besonderes, dass es an den engen Straßen keine Bankette gibt und die Bäume und Sträucher bis eng an die Straßen wachsen. Das sind dann regelrechte grüne Wände. Problematisch ist dann nur die Begegnung mit Autos. Noch dazu für mich etwas unübersichtlich, wenn man weit links ausweichen soll. Aber es wird immer besser.
An irgendeiner Stelle gab es den Hinweis auf einen Stone-Circle. Ich wollte mir sowas mal anschauen und fuhr ab. In einem kleinen „Tante-Emma-Laden“ kaufte ich mir etwas zu trinken und die Verkäuferin sagte mir, dass der Steinkreis vielleicht zwei Meilen später komme und sie als Einheimische aber noch nie dort war. Das kennen wir doch auch, oder?

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Ich fuhr bis ans endgültige Ende der Straße, aber einen Steinkreis oder einen Hinweis darauf fand ich nicht. Es war eine schöne Strecke, aber ein paar Kilometer umsonst.

Mein Ziel sollte am ersten Tag eigentlich Kilkenny sein. Aber es ging bereits auf 8 zu, deshalb beschloss ich, mir in Carlow eine Unterkunft zu suchen.

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Im Avlon-House gab es ein tolles Zimmer für mich. Ein paar hundert Meter weiter bekam ich auch noch etwas zu essen und trank mein erstes Guinness-Bier. Es war lecker!

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Höhlen, Schlösser und Burgen in den Midlands

Donnerstag, 17. Juli 2014

Heute sollte einer der schönsten bzw. für mich am meisten beeindruckenden Tage in Irland werden.

Nach einem guten Kontinentalfrühstück in Carlow – für mich Marmeladenesser ja etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr gut – gings los auf die Fahrt in Richtung Süden.

Ich fuhr durch schöne Orte und bewunderte so manche Kirche und auch mal an besonders auffälligen Reihenhäusern entlang, wie hier in Castlecomer.

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Mein erstes Ziel war die Dunmore-Cave nördlich von Kilkenny.  Trotzdem es bereits gegen 11 war, fuhr ich wieder mal allein auf den Straßen – und offensichtlich „von hinten“ an die Cave. Das sollte mir noch öfter auf der Reise passieren. Das Problem war, dass die Ausschilderung ziemlich spartanisch war und die Straßen äußerst schmal. In der Cave kam ich zu einer englischen Führung. Ganz einfach war es nicht, aber ich hatte mir ja einen deutschen Flyer geben lassen. Das Wichtigste hab ich darin nachlesen können.

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Die Dunmore-Höhle ist eine vergleichsweise kleine Höhle in Irland. Dennoch zählt sie zu den faszinierendsten, da die Kalksteinformationen besonders schön sind. Sie ist schon seit Jahrhunderten bekannt, es wurde jedoch erst seit dem 18. Jahrhundert dort geforscht.

Die Höhle liegt auf einer Ebene, wobei sich die Höhlendecke ca. 10-15 m unter der Erdoberfläche befindet. Deshalb auch dieser imposante Eingang vom Visitor-Center nach unten.

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Die größte Kalksteinsäule ist das „Market Cross“ – das Marktkreuz – und ist über fünf Meter hoch und 1,3 Meter im Durchmesser.

Das Besondere in dieser Höhle ist auch, dass die Kalkablagerungen besonders rein und deshalb weiß sind.

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Die Temperatur in der Höhle beträgt etwa 8-10 °C. Die jahreszeitlichen Schwankungen betragen nur 2 °C, obwohl die Höhle relativ nah an der Erdoberfläche liegt.

Bei der Weiterfahrt sah ich unmittelbar an der Cave ein sehr schön angelegtes und mit Steinmauern umzäuntes Gelände. Es war ein Friedhof. Sehr einsam gelegen, aber sehr würdevoll.

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Dann kam ich nach Kilkenny! Ich wollte zum dortigen Schloss. Schon die Einfahrt in den Ort war beeindruckend. Es war die erste Berührung mit diesen typischen irischen Städten. An den Hauptstraßen sind hübsche kleine Häuser, alle sehr farbenfreudig, mit vielen Blumen geschmückt, beherbergen viele Pubs, Restaurants und Geschäfte. Dann kam ich über eine kleine Steinbrücke – ebenfalls wunderschön dekoriert mit Blumenampeln. Und links neben mir erhob sich majestätisch das Schloss. Kilkenny-Castle – ich komme! Einen Parkplatz zu finden, war wieder mal ein echtes Problem. Die kleine Stadt schien aus allen Nähten zu platzen. Ein paar hundert Meter weiter jedoch jede Menge frei. Oh, es gehörte zu einem Hotel. Was ist wohl die beste Lösung? Einfach hinstellen? Weitersuchen? – Ich entschied mich für die ehrliche Lösung. Ich fragte im Hotel, ob ich mich für 2-3 Stunden hinstellen darf. Natürlich darf ich. Der Chef machte den freundlichen, zuvorkommenden und hilfsbereiten Iren alle Ehre. Und ich ging mit ruhigem Gewissen auf Bummeltour in Kilkenny.

Ich hatte meinen Parkplatz in Höhe vom Ende des riesigen Parks des Schlosses. Und als ich den Torbogen zum Park durchschritt überwältigte mich diese Erhabenheit und Dimension dieses Parks und des Schlosses. Riesige Weiten des Parks mit gut gemähtem Gras, einige Menschen, die dort picknickten, bei Sport und Spiel sich betätigten oder einfach nur in der Sonne saßen. Und das Größte: das Schloss erhob sich erhaben vor mir in seiner kompletten Schönheit.

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Das muss  man den Iren und ihren früheren Baumeistern lassen. Solche imposanten Gebäude haben sie immer richtig gut in Szene gesetzt. Man brauchte nie einen Flieger oder ein hohes Gebäude, um die schönsten Postkartenfotos zu bekommen. Das imponierte mir. Ich konnte mich kaum sattsehen und –fotografieren. Dieses Castle übte eine ungemeine Faszination auf mich aus.

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Einer der in der Sonne sitzenden und mit Tablet arbeitenden Iren war sofort bereit, auch von mir mit dem Schloss im Hintergrund ein Foto zu schießen. Ich genoss diese Atmosphäre, den Sonnenschein und diese majestätische Ruhe.

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Quer über die Straße war eine weitere Anlage – das Haus der Diener und Wirtschaftsgebäude mit einem großen Garten.

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Das sogenannte „Butler-House“

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Dieses Schloss ist wunderschön gelegen am Fluss, hat neben dem großen Park auf der einen Seite einen schön angelegten Garten mit Springbrunnen auf der gegenüberliegenden Seite. Ich ging dann noch direkt in die Stadt. Von der Brücke aus hatte ich schöne Fotomotive und die Stadt selbst bot auch viele schöne Ecken. Unter anderem auch weitere Kirchen.

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Ich verbrachte viele Stunden in Kilkenny. Diese Stadt hat mich sehr beeindruckt.

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In einem Postkartenladen riet mir der Inhaber, ich solle unbedingt nach Kinsale im Süden von Cork fahren und diese kleine Stadt anschauen. Sie sei fast ebenso schön wie Kilkenny – und hat tolle Pubs! Also sollte ich möglichst übernachten. Ob ich das auf meiner Reise schaffe?

Zunächst ging meine Reise erst mal nach Cashel. In diesem kleinen Ort gab es das Rock of Cashel. Auf einem 65 m hohen Hügel erhebt sich ein Gebäudekomplex, der im 4. Jahrhundert als Clansitz einer Familie ausgebaut wurde und wurde später zum Bischofssitz. Dieser Hügel wurde schonim Altertum als Sitz von Feen und Geisern verehrt. Nun hatte dieser Gebäudekomplex durch seine erhöhte Lage einen guten Überblick über das umliegende Land und hatte damit auch eine strategische Bedeutung.

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1749 ließ ein Bischof das Dach der Kirche entfernen. Danach verfiel die Anlage zunehmend.

Das Rock of Cashel besteht aus mehreren Gebäuden. Zum einen den 28 m hohen Rundturm, der Kapelle von König Cormac III. von Munster, die im Jahr 1127 begonnen und im Jahre 1134 geweiht wurde, der Kathedrale, die zwischen 1235 und 1270 erbaut wurde und eine gotische Kreuzkirche ohne Seitenschiffe ist und der Halle des Vicars Choral, die im fünfzehnten Jahrhundert von Erzbischof O’Hedian erbaut wurde.

PD_9_File_001Das Gebäudeensemble wird von einer weiten Rasenfläche mit vielen Grabstätten umringt und von einer hohen Mauer umzäunt. Auch diese Stätte hat mich sehr beeindruckt und ich habe mich reacht lange dort aufgehalten.

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Beim Suchen des besten Motivs vom Gesamtkomplex  stieß ich noch auf einen alten Kirchenkomplex., die Hore Abbey. Sie wurde 1272 von einem Benediktinerorden gebaut.

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Mittlerweile war es bereits gegen 5 Uhr nachmittags und ich wollte noch zum Cahir-Castle, einer  alten Trutzburg. Ich kam jedoch erst kurz vor 6 dort an und damit ganz knapp nach dem letzten Einlass in das Castle. Somit blieb mir nur der Außenblick. Das Castle lag sehr schön am Fluss und direkt am Zentrum des kleinen Städtchens Cahir. Auch dort wieder diese typisch irischen Innenstädte mit farbenfrohen Häusern und vielen Blumen.

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Ich stand vor der Wahl, mir hier in B&B zu suchen und am nächsten Tag ins Castle zu gehen oder den Mut zur Lücke zu haben und weiterzufahren. Da ich nur begrenzt bis Sonntag Zeit hatte und der Süden an der Küste sehr schön sein soll, entschied ich mich, direkt auf die Autobahn zu fahren. Kinsale liegt etwa 20 Minuten hinter Cork und somit ging ich dem Rat des Postkartenverkäufers nach und fuhr in fast eineinhalb Stunden bis in den kleinen Fischerort Kinsale.

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Dort fand ich wieder ein schönes B&B im Prinzip mitten in der Stadt. Den Abend nutzte ich für einen schönen Spaziergang durch den Ort und an der Marina entlang. Ich suchte ein Restaurant und fand doch tatsächlich auch das berühmte „Fishi-fishi“. Dort gab es aber bereits Wartende auf einen Tisch, sodass ich mir das nicht unbedingt antun musste.

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Ich fand ein anderes hübsches Restaurant und war italienisch essen. So langsam wurde ich müde und wollte eigentlich zurück zum B&B. Auf dem Weg kam ich jedoch an vielen Pubs vorbei, in denen nunmehr einiges an Stimmung war.

Aus dem Pub „White House“ drang irische Livemusik. Ich schaute rein und war verblüfft über die schöne Stimmung. An der Bar war noch ein Hocker frei – der war meiner! Ich hatte damit einen guten Blick auf die Musiker und war mittendrin im Geschehen.

PD_10_File_005Jeder der Gäste kam direkt an meinen Platz ran und bestellte das nächste Bier – ich hatte die tollsten Gesprächspartner und viel Spaß. Es ging auch alles wunderbar in Englisch! Dieser Abend war ein sehr lustiger und gemütlicher Abend bei einem Guinness und einem Pale Ale, einer Bierspezialität der Region. Es war lecker!

Halb 12 bin ich dann endlich zurück ins B&B und fiel total müde in den Schlaf.

 

Abstecher nach Baltimore

Freitag, 18. Juli 2014

Mein Tag begann heute mit einem irischen Breakfast. Klar, muss man ja mal probieren, auch wenn es für mich ungewöhnlich ist, solch ein schweres Frühstück einzunehmen. Das einzige, was ich nicht dabei hatte, waren Big Beans – dicke Bohnen. Ansonsten Schicken und Ei, Würstchen, so eine undefinierbare Masse von Grützwurst in hell und dunkel, die frittiert war – und übrigens überraschend lecker schmeckte! – und natürlich Toast. Es gab auch Brown Bred, aber wenn man dunkles Brot aus Deutschland gewohnt ist, zeigt man da schon etwas die Zähne. Mir hat es nicht besonders geschmeckt und ich blieb beim Toast.

Heute gab es kein Baguette extra, dass ich mir am Vortag noch als Tagesverpflegung mitgenommen hatte. Also sollte ich dann doch noch schnell was in der Stadt einkaufen. Außerdem brauchte ich Briefmarken, und ich kam so noch zu einem kleinen Spaziergang.

Mein erstes Ziel heute war das Charles Fort gleich um die Ecke. Dieses Fort wurde in den 1670-80ger Jahren als sternförmige Festung gebaut und spielte insbesondere bei der Belagerung von Kinsale 1601 eine große Rolle, auch im Wilhelminischen Krieg um 1690. Die sternförmige Anordnung wurde speziell dafür entworfen, Kanonenangriffen zu widerstehen.

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Nach der Belagerung wurde das Fort mehrere hundert Jahre lang als Kaserne der britischen Armee verwendet und ist 1922 während des irischen Bürgerkriegs niedergebrannt. Seit 1971 ist es als Nationales Museum unter Schutz gestellt.

Es war interessant, sich das Fort anzuschauen. Am Nachmittag sollte dort sogar eine Trauung mit anschließender Hochzeitsfeier stattfinden.
Mit einer Tasse Cappuccino in der Sonne habe ich mich dann für die Weiterfahrt gerüstet.

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Ich wollte so nah wie möglich an der Küste entlangfahren. Das gelang mir auch. Plötzlich wieder mal der Hinweis auf einen Stone-Circle. Nun wollte ich aber endlich mal so einen Steinkreis sehen! Es war recht einfach und gut ausgeschildert und ich kam direkt zum Dromberg Stone Circle.

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Auf einigen Metern Weg bis dahin fiel mir wieder die Vegetation auf. Hier blühten die Fuchsien als riesige Büsche von oftmals bis zu zwei Metern Höhe und säumen Straßen und eben solche Spazierpfade.

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Drombeg ist heute einer der meistbesuchten Plätze der Megalithkultur in Irland und einer der besterhaltenen Steinkreise im County Cork. Der Steinkreis mit einem Durchmesser von mehr als neun Metern besteht aus 17 eng beieinander stehenden Steinen, von denen einer flach liegt. Er wird manchmal als „Opfertisch“ bezeichnet. Untersuchungen ergaben, dass die Verlängerung der Achse zwischen den beiden größten, fast zwei Meter hohen Steinen im Nordosten über den liegenden Stein auf einen nahe gelegenen Hügel im Südwesten weist. Diese Linie orientiert die Anlage in Richtung der Wintersonnenwende.

Ich fuhr wieder mal versteckte Straßen und kam an dem hübschen kleinen Ort Glandore vorbei. Ich habe wieder einige Fotostopps gemacht, da mich doch einiges faszinierte. Da hatte z.B. ein Restaurant die Sitzmöglichkeiten über die Straße ermöglicht, um für die Besucher den optimalen Blick ins Tal und das Wasser zu bieten.

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Die Strecke an der Küste war toll. Ich kam unter anderem in Leap vorbei. Dort hatte man einige  Häuser sehr schön farbenfroh gestaltet.

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Nachdem ich dann bereits an Hollywood vorbeigefahren bin, fand ich den Hinweis auf Baltimore. War doch ganz nett, mitten im Irland-Urlaub mal einen kleinen Abstecher nach Baltimore zu machen? Eine wunderschöne Strecke fuhr zu diesem kleinen Fischerdorf mit einer richtigen kleinen „Waterfront“. Die bestand zwar nur aus ein paar wenigen Lokalen, aber im Sonnenschein dort einen Cappu zu trinken, hatte schon was! Überhaupt bin ich in Irland wieder total auf den Cappuccino umgestiegen. Der war dort immer oberlecker! Latte Macchiato konnten die nicht so richtig.

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Lange habe ich mich in Baltimore nicht aufgehalten – viel gabs ja auch nicht zu sehen! Ich wollte dann schon eher noch zum Bantry House an der Bucht von Beara. Dort bin ich Punkt 5 Uhr angekommen, die Kassiererin packte grad ihre Kasse zusammen und fragte auch nicht mehr nach Eintritt. Also ging ich halt so zum Haus. Wieder war dies ein tolles Großes Irisches Haus mit einer tollen Parkanlage und einen wunderschönen Garten umgeben. Auch konnte ich  über viele Stufen einen Hügel hinaufgehen und hatte ein wunderbares Panorama von Haus und Wasser vor mir liegen.

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Ich trödelte noch etwas um das Haus und genoss die Stille und Schönheit des Ortes. Danach fuhr ich weiter auf den Ring of Beara.

Man hatte mir im Vorfeld gesagt, dass Beara genauso schön sei wie Kerry. Aber nicht so stark befahren. Deshalb wollte ich auf jeden Fall Beara fahren und Kerry als Option offen lassen. Selbstverständlich war ich auf dem Ring allein, wie immer auf meiner ganzen Reise durch Irland. Es gab immer wieder kollektives Jammern, dass die Straßen so voll seien und sich die Blechlawine durch die Gegens schiebt. Davon habe ich nichts, aber auch gar nichts mitbekommen! Sind die alle vor mir ausgerissen? 😉 Nein, ich glaube, ich bin einfach immer antizyklisch gefahren, ob bewusst oder unbewusst.

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Jedenfalls genoss ich diese schöne Küstenstraße Ring of Beara und konnte auch oft anhalten bzw. mir viel anschauen, weil ich ja kaum auf anderen Verkehr achten musste. Irgendwann gegen 8 sollte ich dann aber schon mal nach einer Übernachtung schauen.

In Lauragh kam ich an einem hübschen B&B vorbei, dass recht einsam gelegen war und bekam natürlich auch ein Zimmer. Ich war sogar der einzige Gast in dieser Nacht. Da rundum nichts war und ich keine Lust hatte, noch irgendwohin zum Essen/Trinken zu fahren, blieb ich im Haus und arbeitete am blog.

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Ring of Kerry

Samstag, 19. Juli 2014

Heute morgen genoss ich im Wintergarten meines B&B´s das Frühstück, sortierte mich, packte und fuhr los. Die Strecke nach Kenmare war toll, ging über einen Pass und ich hielt wieder mal an jeder kleinen Haltebucht zum Fotografieren an.

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Zwischendrin traf ich eine radelnde Fotografin – sie erzählte mir, dass in Kenmare ein Triathlonwettkampf ist – olympisch und Sprint. Das bekam ich dann auch gleich zu spüren. Die Organisatoren hatten die Straße einspurig gesperrt – es dauerte ziemlich lang, bis ich durchkam. Aber ich bewunderte die Radler. Mann, mussten die einen Berg hochstrampeln!

In Kenmare dann für mich etwas Verblüffung. Es war eins dieser wunderschönen irischen Städtchen mit vielen hübsch zurecht gemachten Pubs und buntem Treiben in der Stadt. Ich hab einfach mal angehalten und bin etwas durchs Städtele gebummelt.

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An der Stelle war der Übergang vom Ring auf Beara zum Ring of Kerry. Mein Ziel war ja Killarney und ich wollte spontan entscheiden, ob ich Kerry wirklich mache.

Allerdings habe ich bereits auf dem Weg nach Killarney gemerkt, wie zauberhaft das alles ist. Am Ladies View – einem schönen Aussichtspunkt mit Blick durch den Killarney Nationalpark streikte mein Fotoapparat – ich hatte vergessen den Akku zu laden! Da aber eine Gaststätte an diesem Aussichtspunkt war, gönnte ich mir einen Cappuccino und ließ mir den Akku wieder aufladen. Außerdem hatte ich Internet und verbrachte so ein halbes Stündchen Zeit und Ruhe. Bei der Gelegenheit fiel mir auf, dass ich allerhand Schlüssel an meinem Auto-Schlüsselring hatte. Oh je! Ich hatte vergessen, morgens meinen Schlüssel vom B&B abzumachen und zurückzugeben. Nun war guter Rat teuer! Zurück hätte ich durch den Triathlon eine Stunde gebraucht, also zwei Stunden Versäumnis. Das ging gar nicht, dann wäre der Tag ja rum. Also muss ich mir Plan B ausdenken. Mal schauen, wie ichs hinkrieg.

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An einem der schönen Aussichtspunkte traf ich zwei Luxemburger. Es ist immer putzig hier. Man spricht sich ja selbstverständlich in Englisch an. Und man merkt auch relativ schnell, wer Nicht-Muttersprachler Englisch ist – besonders hier in Irland. Und dann kommt immer zaghaft die Frage nach der Muttersprache und dann ein gewisses Aufatmen, dass man in Deutsch kommunizieren kann – und das übrigens nicht nur von mir! 😉

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Der eine der beiden Niederländer war grad Baden in einem der Seen. Würde ich ja auch gerne machen, aber es war schon mittags und ich war noch nicht mal Killarney!

Das nächste Ziel war erst mal der Torc-Wasserfall kurz vor Killarney. Es war zwar der Parkplatz dafür groß ausgeschrieben und gleich neben der Straße. Da ich aber die Koordinaten hatte, wollte ich schlauer sein. Vielleicht war ichs ja auch. Ich parkte auf einem Waldparkplatz gleich neben dem Fall – oben! Und musste die ganze Höhe des Wasserfalls nach unten gehen – und dann natürlich wieder hoch! Die anderen vom Parkplatz hatten offensichtlich nur ein paar Minuten Flachland zu gehen. Dafür hab ich oben noch schöne Kaskaden gesehen. Aber ich war erst mal völlig nassgeschwitzt, als ich oben wieder ankam. Zu allem Übel fings dann an zu regnen.

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Dennoch gings zum zweiten Ziel, dem Muckross House von Killarney. Dies war wieder so ein wundervolles altes Herrenhaus, hatte einen herrlichen Park rundum und es war eine tolle Stimmung dort, zumal der Regen trotz kurzem Abstand zum Wasserfall noch nicht angekommen war.

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Solche Schlossanlagen üben auf die Irländer einen besonderen Reiz aus. Sie sind ihr Garten und ihr Spielplatz in einem. Mir fiel das bereits in Kilkenny am Castle auf. Dort spielten die Leute auch alle möglichen Ballspielarten, Kinder tobten auf der Wiese, viele saßen und sonnten sich und verbrachten ihre Zeit dort. Das Gleiche heute wieder am Muckross House. Das Schloss liegt herrlich an einem der Seen von Killarney und bietet so richtig Rosamunde-Pilcher-Kulisse. Ja, die gibt es wirklich! Wenn dann noch die Einspänner durch die Szenerie fahren, ist die Illusion perfekt!

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Ich war auf dem Weg zum Auto – da fing es da auch zu regnen an, nein zu prasseln! Ich fuhr noch schnell zum Ross Castle, die ganzen Schlösser, Häuser und Kirchen liegen ja alle sehr eng beieinander. Ich spazierte rundum und mittendurch, aber richtig rein wollte ich trotz Regen nicht.

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Der Weg ins Stadtzentrum, was sich anzuschauen lohnen soll – war völlig zugestaut. Also entschied ich mich mit dem Mut zur Lücke, die Stadt wegzulassen und dafür den Ring of Kerry weiterzufahren. Damit entging ich allen Kerry-Rückkehrern, die die Stadt eroberten.

Ich merkte sehr schnell, dass es ich lohnt, diese Strecke zu fahren. Der Ring of Beara war schön, aber nicht vergleichbar! Immer wieder hielt ich an und bewunderte die tollen Ausblicke. Ich stellte mir auch immer nur kurze Strecken im Navi ein, damit ich nicht an allem vorbeirauschte.

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Die erste Stadt Glenbeigh war wieder so ein Kleinod mit einer tollen Kirche und vielen hübschen Läden und Pubs. Dort habe ich mir heute mal ein Guinness gekauft. Wollte mal für alle Fälle was für abends haben.

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Kurz dahinter ging eine kleine Straße rechts ab. Es schien schon längst wieder die Sonne. Nach einer kurzen Strecke, vielleicht einem Kilometer etwa, stand ich am Strand – und es badeten einige! Aber jetzt! Das musste ich ausnutzen. Baden im Atlantik! Es war sooooo schön!

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Ich wollte mich treiben lassen und hatte das Bedürfnis, wenn ich schon mal hier unten bin, dass ich mir die Skellig-Inseln anschaue. Der berühmte Skellig Michael, eine Insel 12 km vor der Küste, auf die einst als Klosteranlage gebaut wurde, ist nur über mindestens 500 Stufen zu erreichen. Noch heute kann man dort hochklettern. Es ist aber sehr gefährlich, da es keine Geländer gibt und der Aufstieg auch sehr mühsam ist. Sehen wollt ich sie aber schon mal, zumindest vom Festland aus!

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Ich suchte mir wieder mal meine kuscheligen Örtchen raus, um irgendwie da vorne an die Küste zu kommen. Und tatsächlich, da gibt es doch einen Skellig-Ring, den ich einfach langgefahren bin. Es war eine atemberaubende Fahrt durch die karge Natur. Mittendrin ein Hinweis zu den tollsten Cliffs von Kerry – da musste ich hin! Zehn Minuten Laufen vom Parkplatz aus – das krieg ich doch hin! Was sich mir dort dann bot, war überwältigend und gab mir schon einen kleinen Vorgeschmack auf Moher. Und ich sah doch tatsächlich die Skellig-Inseln! Man kann sich kaum vorstellen, dass die 12 km draußen sein sollen. Ich genoss die Sonne, diese Anblicke, die Kühe auf den Weiden und merkte, dass ich immer mehr in dieses typische Irland eintauchte.

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Die Weiterfahrt war dann der Wahnsinn. Schmaler kann man Straßen nicht bauen, steiler wahrscheinlich auch kaum. Für Busse sind sie gesperrt und Autos müssen immer zeitig genug an den Buchten warten. Glücklicherweise wars nun bereits halb 9 durch, da kommen kaum noch Touris. Ich konnte also genießen! Die Straße führte über hohe Pässe, direkt am Meer entlang und bot immer neuere und schönere Ausblicke.

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Aber so langsam sollte ich mal bei aller Euphorie an eine Übernachtung denken. Endlich kam mal ein B&B – aber belegt. Dann Ewigkeiten nichts mehr. Erst in An Coirean dann ein schönes Anwesen. Aber wieder belegt! Die Hausherrin telefonierte aber im Ort und vermittelte mir eine Übernachtung. Die Dame war sehr nett, machte mir noch ein Sandwich – es war ja mittlerweile kurz vor 10! Und ich freute mich über mein Guinness! 😉

Es war wieder ein wundervoller Tag. Am liebsten würde ich mich jetzt so weitertreiben lassen und alles Mögliche an Sehenswertem an der Westküste entlang nach oben mitnehmen. Morgen muss ich aber nach Dublin. Das wird ein Gewaltakt. Ich schätze, es sind so 300 km etwa. Wenn das reicht!